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39. Wissenschaftliches Symposium am 20. und 21. November 2026, Köln

39. Wissenschaftliches Symposium am 20. und 21. November 2026, Köln

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder der Walter-Siegenthaler-Gesellschaft,

ganz herzlich laden wir Sie zu unserem 39. Wissenschaftlichen Symposium am 20. und 21. November 2026 in Köln ein.

Das Symposium 2026 der Walter-Siegenthaler-Gesellschaft (WSG) greift mit dem Thema „Neue immunmodulierende Therapien in der Inneren Medizin“ eines der dynamischsten Felder der Immunologie und der Inneren Medizin auf. Die Tagung zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von Ergebnissen der Grundlagenforschung, translationalen Ansätzen und klinischer Anwendung aus.

Im Fokus stehen innovative Behandlungsstrategien in der Hämato-Onkologie – von Stammzelltherapien über CAR-T-Zellen, T cell engagern (bispezifische Antikörpertherapien) bis hin zu Immuncheckpoint-Inhibitoren. Diese Therapien haben in den vergangenen Jahren eine zunehmende Relevanz für andere internistische Disziplinen erlangt. In der Rheumatologie und klinischen Immunologie werden inzwischen bei schwersten autoimmunen Systemerkrankungen in spezialisierten Zentren CAR-T-Zellen und bispezifische Antikörper gegen die krankheitsassoziierten Plasmazellen mit Erfolg eingesetzt.

Ergänzend werden zentrale Fortschritte in der Nephrologie wie B-Zell-gerichtete Therapien der Glomerulonephritiden und das breite Spektrum der Immuntherapien (Anti-Zytokintherapien, Januskinaseinhibitoren, zelluläre Therapien) in der Behandlung rheumatischer Systemerkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis, Psoriasisarthritis, der Kollagenosen und Vaskulitiden vorgestellt. In der klinischen Anwendung ergeben sich hier vielfältige Überlappungen mit der Gastroenterologie, Kardiologie und Pneumologie, aber auch interessante differenzialtherapeutische Unterschiede.

Weitere Schwerpunkte des Symposiums bilden das angeborene Immunsystem als therapeutisches Target (Inflammasom) und moderne Ansätze in der Transplantationsimmunologie,

Wir freuen uns auf lebhafte Diskussionen zu den zwei Seiten der Medaille „Immunmodulation“: die Modulation des Immunsystems zwischen Abwehr von „Fremd“ (Infektionserreger, Allotransplantate) und Verstärkung der Tumorabwehr einerseits und Unterdrückung von Autoimmunität auf der anderen Seite. Neue Herausforderungen sind somit die therapeutische Aktivierung der körpereigenen T-Zell-Antwort z.B. durch Checkpoint-Inhibition, die aber nicht selten durch Induktion von Autoimmunität erkauft wird und andererseits das Problem von Infektionen in der Immunsuppression. Diese Fragen betreffen jedes Gebiet der Inneren Medizin, zudem die Neurologie, Dermatologie und andere.

Zu den Höhepunkten zählen erneut die Vorträge der Nachwuchsforscherinnen und -forscher, die mit den Silbermedaillen der WSG ausgezeichnet werden.

Wir freuen uns auf Sie alle als wissenschaftlich interessierte Internistinnen und Internisten, die ihre Expertise im Bereich immunmodulierender Therapien vertiefen möchten, und dabei den kollegialen Austausch über das Fachliche hinaus suchen!

Auf ein Kennenlernen oder Wiedersehen in Köln

Ihre

Elisabeth Märker-Hermann und Michael von Bergwelt
Wissenschaftliche Leitung

 

Programm und Anmeldung

Das vorläufige Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: